Basilikum vom Anbau bis zu Wirkung

Basilikum vom Anbau bis zur Wirkung.

Herkunft und Vorkommen des Basilikums:
Der Basilikum kommt ursprünglich aus den Tropen Afrikas und Asiens. Heute ist die Pflanze nahezu in allen Teilen der Welt anzutreffen und wird entsprechend kultiviert.

Systematik des Basilikums (Ocimum basilicum):
Der Basilikum gehört zur Familie der Lippenblütler bzw. zur Unterfamilie Nepetoidea und ist mit Kräutern wie Rosmarin und Salbei verwandt. Die Gattung Basilikum ist mit mehr als 60 Arten recht artenreich. Neben den uns bekannten Basilikum (Ocimum basilicum) sind die Arten Griechischer Basilikum (Ocimum minimum) und Indischer Basilikum (Ocimum sanctum) noch relativ gut bekannt.

Vom echten Basilikum gibt es zahlreiche verschiedene Sorten. Zu nennen sind hier u.a. die folgenden:
Feinblättriger Basilikum
Rotblättriger Basilikum (Dark Opal)
Horapa (Thai-Basilikum)
Zimtbasilikum
Anisbasilikum
Neapolitanischer Basilikum
Zitronenbasilikum
Andere Basilikumarten wie der Tulsi (Indischer Basilikum) zählen als eigene Art und verfügen über ein vollkommen anderes Wirkstoffspektrum als der Echte Basilikum.

Merkmale des Basilikums:
Basilikum ist eine typische krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 20 und 60 cm erreichen. In ihrer natürlichen Umgebung ist der Basilikum meist mehrjährig, bei uns hingegen aufgrund der Wetterbedingungen meist nur einjährig. Das beliebte Küchenkraut bildet häufig recht tiefe und eher schmale Wurzeln aus, die hellbrauner bis dunkelbrauner Farbe sein können.

Die Blätter des Basilikums sind eiförmig und im Vergleich zu vielen anderen Kräutern optisch sehr markant. Die Oberfläche der Blätter ist bei vielen Basilikumsorten leicht nach oben gewökbt. Je nach Sorte können die Blätter bis zu 6 cm lang und 4 cm breit werden. Der unverwechselbare und markante Duft wird durch die zahlreichen Öldrüsen der Blätter ausgeströmt. Diese enthalten die ätherischen Öle, die durch Verflüchtigung als Duft wahrnehmbar sind. Die Pflanze kann unter guten Voraussetzungen sehr buschig wachsen.

Der Basilikum blüht vorrangig zwischen Juni und September und bildet relativ unscheibare Blüten aus. Die Blüten sind meist weiß bis zartrosa und symmetrisch (zygomorph). Einige Unterarten bilden jedoch auch rote bzw. rötliche Blüten aus. Es handelt sich um typische Lippenblüten, die in einer oberständigen Blütenähre angeordnet sind. Im Anschluss bilden sich aus den Blüten die für die Pflanzenfamilie typischen Klausenfrüchte aus, wobei jede Klause einen Samen enthält.

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